QUADjournal

750er ATV-Vergleich

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Welches ATV ist besser? Ein Frage die uns oft gestellt wird. Doch bei ATV-Markenprodukten wie von Kawasaki und Suzuki lässt sich diese Frage nicht so einfach pauschal beantworten - wie bei vielen anderen Markenherstellern bei Vergleichen auch. Zu dicht liegen deren Qualität und Leistung mittlerweile beieinander. So sind es die Feinheiten im Fahrverhalten sowie die Präferenzen jedes einzelnen Fahrers, die den Ausschlag für das eine oder das andere ATV schlussendlich geben.

Foto: Oliver Klasen

 

Ein glücklicher Umstand sorgte dafür, dass wir die zwei neusten 750er ATVs für unseren Film gegeneinander antreten lassen konnten. Die neue Kawasaki KVF 750i (Brute Force) - das “i” steht für die Einzelradaufhängung - und die neue Suzuki King Quad 750.

Die Brute Force ist (endlich) mit einer Motoreinspritzung ausgestattet worden. Unsere Hoffnung, dass der großzügige Spritverbrauch des Vorgängermodells damit ein Ende findet hat sich leider nicht bestätigt. Der Testverbrauch lag bei 15 Litern auf 100 km Wegstrecke. Beim Spielen im Gelände können es auch ein paar Liter mehr werden - das haben wir auch festgestellt. Denn wer so durstig ist, der soll auch was leisten können. Und das tut die neue Brute Force. Ganz passend zum Namen ist die Kawasaki ein noch brutaleres (Sport-) ATV geworden. Waffenscheinpflichtig!

Suzuki hat dem King Quad den Zugang in die erlauchten Kreise der ATV-Königsklasse durch eine Kubikerhöhung von 27 ccm mehr geebnet. Das neue King Quad 750 zieht von unten her gegenüber dem Vorgänger 700 kräftiger an. An die Leistungen der Brute Force kommt die Suzuki jedoch nicht heran. Die Lenkung ist dafür wesentlich leichtgängiger und die Sitzposition lädt zum langen Verweilen ein. Der Spritverbrauch liegt mit ihr bei 10 Litern/ 100 km. Selbst bei Vollgasorgien zeigt sie sich wesentlich genügsamer als die japanische Kollegin im Test.

Anmerkung der Redaktion: Das im Film gezeigte Modell Suzuki King Quad 750 wurde vom Eigentümer gegenüber der Originalversion mit Umbauten wie Gepäckträgerplatten, Frontbumper, Seilwinde, Arbeitsscheinwerfer hinten und anderen Reifen ausgerüstet.

 

 

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