QUADjournal

WORKS Runde 6

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Was tut man, wenn die eigene Rennserie Sommerpause macht? Ganz einfach, man probiert sich in einer anderen Serie. Chris Borich, Gesamtführender der GNCC, nahm an der WORCS, World Off Road Championship Series, an der Westküste der USA teil und machte das, was er in diesem Jahr am besten kann. Gewinnen.

 

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Die WORCS ist der Gegenpart zur GNCC am anderen Ende der USA. Während sich die GNCC in den Bundesstaaten wie Pennsylvenia, Ohio, North Carolina, Georgia, Kentucky usw. abspielt startet die WORCS in Staaten direkt an oder in der Nähe der Pazifiküste. Kalifornien, Oregon, Washington, Arizona usw. Die Entfernungen inerhalb der USA sind einfach zu groß als dass Racer, und gemeint sind die Hobbyracer, die in beiden Serien die Masse der Teilnehmer ausmachen, tausende von Kilometern zu den Rennen anreisen.

Profifahrer mit Werksunterstützung können allerdings mal eben rund 5.000 km vom Heimatort zu einem Rennen zurücklegen. Das Suzuki Team von Chris Borich hielt es offensichtlich für notwendig seinen besten Fahrer auf Trapp und im Training für die Mitte September wieder anlaufende GNCC zu halten. Gesagt getan. Und nach dem römischen Motto: “Ich kam, sah und siegte” ging Chris Borich zu Werke.

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Bild: Hindernisparcour der WORCS zur Runde 6 in Straddleline ORV Park/Washington

Im Gegensatz zu den reinen Offroad Strecken der GNCC bietet die WORCS zusätzlich im Zuschauerbereich einen spektakulären Hindernisparcour. Der zur Runde sechs hatte es in sich. Baumstämme, gigantische Traktorreifen, ein Mini Van und andere Gemeinheiten warteten auf die Teilnehmer.

Aus der zweiten Reihe gestartet, setzte sich Borich bereits in der zweiten Runde an die Spitze des Feldes. Die vielen Wald- und Feldpassagen kamen Borich zu Pass, das war wie auf einer der gewohnten GNCC Strecken, meinte er später. Auf Platz zwei kam der Franzose Jeremie Warnia ins Ziel. Er konnte das Missgeschick von Yamaha Quad Pilot Dustin Nelson nutzen. Der, eigentlich auf solidem zweiten Platz liegend, rutschte von der Strecke in ein Wasserloch. Zum Glück für ihn hielt Rennkollge Robbie Mitchell - der hatte bereits am Start Pech mit seiner Kette und belgte den letzten Platz im Wettbewerbsfeld - und half Nelson aus seiner misslichen Lage (siehe Bild ganz oben).

Der Führende der Serie, Beau Baron konnte nach hartem Fight mit Haudegen Doug Eichner über viele Runden schließlich den dritten Platz auf dem Podium einnehmen. Bei einer Kollision zwischen beiden flog Eichner von der Strecke ab, rappelte sich wieder auf und fuhr weiter. Platz sechs am Ende für ihn.

Baron führt nun mit 17 Punkten vor Josh Frederik. Der musste zur Runde 5 wegen einem Beinbruch aussetzen und war bis zu diesem Zeitpunkt Führender und zugleich härtester Konkurrent für Baron. Noch sind zwei Runden zu fahren. Es ist also noch alles in der WORCS Meisterschaft möglich. 

 

Video:

http://www.atvriders.com/atvracing/worcs-atv-racing-2009-06-straddleline-orv-videos.html