Ardennenfahrt in Belgien (Video, DSL und ISDN)
Staub statt Schlamm
Zum dritten Mal gibt es im belgischen Bievre die Ardennenfahrt. Doch diesmal ist vieles anders.
Nur maximal 300 Teilnehmer sind zugelassen. Alle Auspuffanlagen der Quads werden streng hinsichtlich Geräuschentwicklung vor der Abfahrt kontrolliert. Neun Beamte der Polizei und fünf Beamte der Forstverwaltung sind bei der Anmeldung und unterwegs auf der Strecke präsent. Die wallonische Regierung entsendet gar einen Regierungsvertreter, um die nur mit strengen Auflagen genehmigte Veranstaltung, deren Einnahmen eigentlich einem guten Zweck zugute kommen, zu kontrollieren. Dazu kommt die Waldbrandgefahr, die auch in den belgischen Wäldern wegen anhaltender Trockenheit herrscht. Von Schlamm leider keine Spur.
Trotzdem. Es ist ein Hochgenuss ganz offiziell Offroad durch die Ardennen zu fahren. Die Strecke ist wegen der Trockenheit zwar nicht ganz so selektiv wie in den feuchten April Monaten der Vorjahre. Dennoch bietet sie genügend Spaßpotential. Nur Abstand muss man zum Vordermann halten. Die Staubentwicklung ist mancherorts so groß, dass die Sichtweise auf Null sinkt.

Auch im nächsten Jahr soll laut dem Veranstalter eine Ardennenfahrt stattfinden. Die schweren Auflagen durch Politik und Umweltverbände werden aber auch 2008 bestehen bleiben. Wer zu den maximal 300 glücklichen Teilnehmern gehören will, sollte jetzt schon wieder die Anmeldung ausfüllen.
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